Das WOZU ist das, was dauerhaft geworden ist, das Vorhandene,
oder das, was wir bewirken wollen, Sinn, Ziel , Zweck , Funktion.
Ohne das WOZU gäbe es keine Wirklichkeit, nichts Dauerhaftes.
Für alles, was wir schaffen wollen, müssen wir ein WOZU setzen.
Dies gilt für unsere Sprache, für die Regeln unseres Miteinanders
sowie für alle Neuen Werke und Welten, die wir schaffen wollen.
•
Um die Wirklichkeit, das dauerhaft Vorhandene, so verwenden zu können,
dass wir möglichst lange dauerhaft bleiben, müssen wir uns eine
Modell-Vorstellung von der Wirklichkeit schaffen.
Um ein verwendbares Modell schaffen zu können, müssen wir das WOZU,
den
Verwendungszweck des Modells
setzen
•
Allem Vorhandenen steht es frei, sich miteinander zu verbinden
um neue Wirkungsmöglichkeit zu kreieren. Dies erkennen wir aus den
Entwicklungsmöglichkeiten, die dem Vorhandenen zur Verfügung stehen.
Diese Erkenntnis gilt für alles, was wir schaffen wollen, ob Sprache,
Recht (Regeln des Miteinanders) oder Neue Werke und Welten.
Weil es für alles Vorhandene
diese absolute Freiheit gibt, ist alles gezwungen,
Regeln des Miteinander zu finden oder zu setzen,
die das DauerhaftBleiben bewirken.
Mit dieser absoluten Freiheit sorgt das Vorhandene auch dafür, dass
das, was keine Funktion erfüllt, in seine Elemente zerfällt.
Diese Erkenntnis fehlt der Menschheit.
Die "praktische Seite" dieser Erkenntnis:
Fähigkeiten, die man verwenden will, müssen nicht nur
erlernt, sondern auch ständig verwendet werden:
"In Rente zu gehen", sich nicht mehr beschäftigen,
führt zum Abbau - auch der geistigen - Kräfte.
Dass alles, was vorhanden ist, sich ständig verändert,
können wir überprüfen.
Dass das Universum, in dem wir leben,
erst vor 14 Milliarden Jahren entstanden ist und
sich in ständiger Entwicklung befindet,
können wir überprüfen.
Dass unser Universum nur etwa ein Zwanzigstel von dem ist,
was vorhanden ist, haben wir durch Messungen in Erfahrung
bringen können. Mit unseren Sinnen können wir aber nur
unser Universum wahrnehmen.
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Die Chancen, die vor 14 Milliarden Jahren entstanden sind,
können wir dank unserer eigenen Entwicklung
erkennen und verstehen.
Wir müssen diese Chancen verstehen,
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um die Regelmäßigkeiten unseres Universums zu entdecken,
•
um Regeln für unser Miteinander zu setzen (Recht)
•
um Regeln für unsere Kommunikation zu vereinbaren (Sprache)
•
um neue Werke und Welten kreieren zu können.
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Das, was allen Menschen wichtig ist, ist
dauerhaft zu bleiben.
Unsere Art des
DauerhaftBleibens unterscheidet uns und
unser Universum von den übrigen 80% des Vorhandenen.
Wir sollten davon ausgehen, dass die Entwicklungsfähigkeit
unseres Universums ein Zufallsprodukt ist, das labil ist.
Ob unsere Entscheidungen so weitreichend sein können, dass sie
die Lebensbedingungen unser Spezies zerstören können,
können wir nicht vorhersehen.
Unser aktuelles Verhalten und die aktuelle Entwicklung
unserer Lebensbedingungen auf unseres Planeten
lassen diese Möglichkeit vermuten.
•
Dass unser Universum,
das erst vor 14 Milliarden Jahren entstanden ist,
selber die Bedingungen gefunden hat, die
ein Sich-Entwickeln ermöglicht haben,
haben manche Menschen nicht für möglich gehalten
und deshalb Erzählungen kreiert, um
das Miteinander zu organisieren.
Weil an vielen Stellen auf unserem Planeten
Erzählungen unterschiedlichster Art entstanden sind,
konnten sich beliebige Regeln des Miteinanders entwickeln,
Was zu einem GEGENeinander geführt hat.
Es sind aber nicht nur diese Erzählungen, die
zu einem GEGENeinander geführt haben.
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Weil wir unser Universum nur durch
unsere Sinne wahrnehmen können,
müssen wir uns in unserer
Vorstellung
ein
Modell von unserem Universum schaffen.
Auf Basis unserer bisherigen Entdeckungen
können wir davon ausgehen, dass das Vorhandene
sich aus elementarsten Teilchen gebildet hat,
die sich beliebig miteinander verbinden können.
Diese Beliebigkeit ist die Voraussetzung dafür, dass
unser Universum vor 14 Milliarden Jahren entstehen konnte
und dafür, dass unser Universum sich so entwickeln konnte,
wie es sich entwickelt hat.
Es ist diese Beliebigkeit, die die
Freiheit unseres Entscheidens ausmacht.
Eine Freiheit, die wir allen Menschen zuerkennen müssen,
eine Freiheit, die erfordert, die
Regeln des Miteinanders gemeinsam zu setzen / zu vereinbaren.
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Menschen besitzen im Umgang miteinander
unterschiedliche Fähigkeiten,
Diese Fähigkeiten haben sie aber nicht nur genutzt, um
Entscheidungen im Interesse aller zu treffen, sondern auch,
um die Leistungen anderer im eigenen Interesse zu nutzen.
Dies ist bis heute so geblieben.
Nur die Methoden haben sich
so verändert,
dass die beanspruchten Menschen ihre
Inanspruchnahme nicht mehr bemerken
oder für gerechtfertigt halten.
•
Dass Menschen ihre ungerechtfertigte Inanspruchnahme
nicht bemerken, hat seine Ursache darin, dass
den meisten Menschen nicht bewusst ist,
WOZU
ein bestimmtes Geschehen beziehungsweise eine
bestimmte Eigenschaft eines Geschehens gut ist.
Es fehlt der Mehrheit aller Menschen
das Erkennen und Verstehen der Funktionalität
des Geschehens in unserem Universum.
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Es ist das WOZU,
nicht das WARUM, das das Entscheidungskriterium enthält.
Unsere Juristen unterscheiden bereits zwischen WARUM und WOZU,
sind sich aber des kategorialen Unterschieds
nicht bewusst.
Es ist eine Stufe unserer Entwicklung, die uns fehlt:
Das WARUM kann man sehen, weil es
das VORHER ist, der Grund, das Motiv, der Antrieb.
Dort, wo es "nicht anders geht", dort, wo es um Geschäfte geht,
haben die Juristen sich gezwungen gefühlt,
das WOZU zum Entscheidungskriterium zu erklären: §313 BGB
wurde aber auch erst 2002 ins Bürgerliche Gesetzbuch eingefügt.
ABER, dass in allem, was wir tun, und dass in allem, was geschieht,
immer das WOZU die Steuerung des Geschehens bewirkt,
kann jeder Mensch mithilfe seiner Bewusstheit überprüfen.
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Die wohl grundlegendste Chance unseres Universums ist
die spezielle Art-und-Weise des DauerhaftBleibens:
die
Ortsgebundenheit des Geschehens.
Den Ort bestimmen zu können, an dem sich
etwas Bestimmtes befindet, ist die Voraussetzung
für jedes Sich-Entwickeln und für jedes Erschaffen.
sowie für jedes Messen von
Dauer und
Entfernung.
•
Unsere Wissenschaft scheint noch keine Erklärung
für diese Ortsgebundenheit gefunden zu haben.
Unserer Wissenschaft fehlt als Ankerpunkt für Erklärungen
die Erkenntnis, dass alles Werden immer ein Miteinander ist
zu dem entweder mindestens zwei gehören, die sich verbinden,
oder bei dem es sich um ein Organisieren von Prozessen handelt.
•
Das, was die Ortsgebundenheit bewirkt,
wird hier als
ZentrumsRotation bezeichnet.
Die ZentrumsRotation teilte die Energie,
die sich in beliebiger Dauer angesammelt hatte auf,
auf zwei Zentren: SchwerkraftZentrum und FliehkraftZentrum.
•
Wenn man bedenkt, dass unsere Wissenschaft noch
bis vor Kurzem geglaubt hat, dass das
WARUM
das Prinzip des Werdens sei, das Prinzip, welches
die Organisation der Wirklichkeit bewirken würde,
und
wenn man bedenkt, dass alles, was vorhanden ist,
sich in Entwicklung befindet,
dann ist verstehbar, dass
uns Menschen erst
Bewusstheit
zuwachsen musste,
um erkennen zu können, dass das
WOZU,
sprich: die Zukunft,
entscheidend ist.
Nicht erfolgreich war 2005/2006 der Versuch
von 24 Wissenschaftlern aller Fachrichtungen
ein
Kausalitäts‧prinzip ≡ WARUM‧prinzip zu finden.
edoc.bbaw.de/frontdoor/index/index/docId/828
nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:b4-opus-9913
Debatte 5 – Kausalität
Streitgespräche in den Wissenschaftlichen Sitzungen
der Versammlung der Berlin-Brandenburgischen Akademie
der Wissenschaften am 9. Dezember 2005 und 5. Mai 2006
Autoren:
Harald Fritzsch, Siegfried Großmann, Martin Hellwig,
Reinhold Kliegl, Christoph Markschies,
Jürgen Mittelstraß, Jürgen Osterhammel,
Ortwin Renn, Christine Windbichler, Anton Zeilinger
Teilnehmer:
Ash, Mitchell; Bredekamp, Horst; Fritzsch, Harald;
Gethmann, Carl Friedrich; Großmann, Siegfried;
Hasinger, Günther Gustav; Hellwig, Martin;
Klein, Wolfgang; Kliegl, Reinhold; Lucas, Klaus;
Markl, Hubert; Markschies, Christoph; Menzel, Randolf;
Mittelstraß, Jürgen; Nida-Rümelin, Julian;
Osterhammel, Jürgen; Renn, Ortwin; Rösler, Frank;
Sauer, Joachim; Scheich, Henning; Voßkamp, Wilhelm;
Wagner, Rudolf; Windbichler, Christine; Zeilinger, Anton
•
DauerhaftBleiben erfordert, dass Geschehen
mithilfe eines WOZUs gesteuert wird.
Dies hat schon Darwin im 19.Jahrhundert als
Auslese erkannt.
Aber auch dem deutschen Rechtswesen ist dies bewusst geworden:
2002 ist §313 als
GeschäftsGrundlage ins BGB eingefügt worden.
Statt von
'GeschäftsGrundlage' sollte man allgemeiner von
EntscheidungsGrundlage sprechen, weil alles Geschehen,
das dauerhaft bleiben soll, durch ein WOZU, ein
dezidiert gesetztes Ziel, gesteuert werden muss.
Ein Steuern kann auch im Nachhinein erfolgen und
wird dann zum Beispiel als
Auslese bezeichnet.
Dass
DauerhaftBleiben ein
WOZU erfordert,
ist eine Erkenntnis,
die in ihrer
Bedeutung der Erkenntnis
der Bedeutung des Entstehens unseres Universum
gleich kommt.
Alles, was wir schaffen wollen, muss dieses Prinzip verwenden:
Ob wir einen
Begriff (Sprache) schaffen wollen oder ob wir
eine
Regel des Miteinanders (Recht|Gesetz) schaffen wollen,
wir müssen ein WOZU setzen, um
entscheiden zu können.
Alles, was dauerhaft bleibt, wird durch ein WOZU gesteuert, eine
Regelmäßigkeit, gefunden auf dem Wege von Versuch-und-Irrtum.
oder gesetzt, von den Mitgliedern einer Gemeinschaft.
•
Dass nur
ein FunktionsPrinzip die Wirklichkeit bewirken würde,
war zu vermuten.
Dass nur eine Art von Materieteilchen die materielle Basis
der Wirklichkeit bildet, ist zu vermuten.
Weil das MITeinander die einzige sinnvolle Weise ist, ein
längerfristiges DauerhaftBleiben des
Geschaffenen zu bewirken,
sollten wir ein GEGENeinander grundsätzlich ausschließen,
das MITeinander als verpflichtend setzen und
in unser GrundGesetz aufnehmen.
Uns Menschen ist noch nicht bewusst geworden, dass wir uns von
der Wirklichkeit nur eine
Modell-Vorstellung schaffen können.
um die Funktionsweise der Wirklichkeit darzustellen und
unser Handeln planen zu können.
Weil das Vorhandene sich ständig verändert, müssen wir,
um das Vorhandene darstellen zu können,
unterscheiden zwischen
•
dem, was dauerhaft bleibt,
•
dem, was sich schon verändert hat, und
•
dem, was sich noch verändern wird, als dem,
was erreicht werden soll.
Um das Vorhandene, das was dauerhaft bleibt, darstellen zu können,
vergleichen wir es mit möglichst konstantem Sich-Veränderndem.
Um das, was sich
schon verändert hat, zu beschreiben,
verwenden wir das VORHER, das WOHER und das
WARUM
und sprechen von Antrieb, Ursache, Motiv, Grund, ...
Um das, was sich
noch verändern wird, beziehungsweise
das, was
erreicht werden soll, beschreiben zu können,
verwenden wir das NACHHER, das WOHIN und das
WOZU
und sprechen von Sinn, Ziel, Zweck, Funktion, ...
•
NUR
Uns Menschen ist noch nicht bewusst geworden,
dass wir und
wozu (!) wir einen Unterschied
machen müssen zwischen
WARUM
und
WOZU.
Weil das WARUM sowieso zu einem WOZU führt und weil es im
Vorhandenen zunächst keine Notwendigkeit gab zu unterscheiden,
sind bisher alle Nachkommen mit dieser Synonymität aufgewachsen.
Entscheiden erfordert aber immer ein WOZU.
Entscheiden - wie auch
Unterscheiden - erfordert ein Kriterium,
das nur
in der Zielsetzung eines WOZUs gefunden werden kann.
•
Die alles grundlegende Zielsetzung kann uns nicht bewusst werden,
weil wir den Unterschied nicht wahrnehmen können:
Die grundlegende Zielsetzung ist: DauerhaftBleiben
Der Menschheit ist aber noch nicht bewusst geworden,
dass
DauerhaftBleiben nur möglich ist
in dauerndem Verändern und in dauerndem Miteinander.
ReligionsStifter haben dies intuitiv erkannt und das
vorhandene
DauerhaftBleiben‧wollen verwendet
für unüberprüfbare Versprechungen.
In dem Moment, im dem wir begonnen haben, das WOZU selber
zu setzen, haben wir auch intuitiv begonnen, das
Entscheidungs‧kriterium aus dem WOZU zu gewinnen,
um unser Handeln wozu·gerichtet steuern zu können.
Die Suche der gesamten Menschheit nach einem Kausal‧prinzip
ist dem Stand unserer Evolution geschuldet:
Uns fehlt die Erkenntnis, dass wir
die
Bewusstheit nutzen können,
die wohl allen Menschen zugewachsen ist.
•
Alles, was wir schaffen wollen, erfordert ein
dezidiertes WOZU,
um unser Handeln erfolgreich steuern zu können.
Ein
dezidiertes WOZU ist erforderlich, weil die Beliebigkeit ≡ Freiheit,
die unserem Planen und Entscheiden zur Verfügung steht, unendlich
groß ist, sich aber in der Wirklichkeit nicht durch-≡aus-führen lässt.
•
Und der Menschheit ist noch nicht bewusst geworden, dass das
Bewusstwerden des WOZUs des WOZUs und das Verwenden
dieser Erkenntnis ein
EvolutionsSprung ist, der
erforderlich ist zur Grundlegung von Demokratie.
•
Der Menschheit ist ferner nicht bewusst geworden, dass wir,
um Sprache schaffen zu können, wenn wir zum Beispiel
einen
Begriff bilden wollen, setzen müssen, was das bewirkt,
was wir mit diesem Bezeichner versehen wollen.
Der Menschheit ist ferner noch nicht bewusst geworden, dass wir,
um eine sinnvolle ≡ verwendbare Entscheidung fällen zu können,
das zu Grunde legen müssen, das verwendet werden soll,
das WOZU.
Unser Rechtswesen beginnt dies zu erkennen. Aber nur intuitiv:
Zum Beispiel mit dem Einfügen des §313 BGB.
Nicht erkannt wurde, dass Begriffe, die als Entscheidungs-
Kriterium verwendet werden sollen,
dezidiert gesetzt
werden müssen. Zum Beispiel:
'Gemeinnützigkeit'
Statt eine Beliebigkeit durch eine andere zu ersetzen.